Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Horseshoepitching

( Hufeisenwerfen )
 
Das Hufeisenwerfen ( Horseshoepitching ), eine Sportart die in Amerika beheimatet ist, war eine Erfindung von amerikanischen Feldarbeitern die die Erntefrüchte wie z.B. Mais oder auch andere Feldfrüchte die hart genug waren um sie zu werfen, über eine größere Distanz in die Erntekörbe warfen um die Ernte rechtzeitig und schnell einzubringen.

Später wurde dies zu einer Freizeitbeschäftigung der amerikanischen Cowboys, die sich auf längeren Viehtrieben die freie Zeit damit vertrieben, Hufeisen auf ein bestimmtes Ziel zu werfen. Da es auf diesen Viehtrieben immer wieder zum Verlust von Hufeisen kam hatten die Cowboys immer genügend Ersatz dabei. Es wurde zu diesem Zweck eine kleine Erhebung aufgeschüttet und in dessen mitte ein Holzpfahl in die Erde gesteckt.

Da die Hufeisen durch ihre Form und ihr Gewicht eine beständige Flugbahn und Treffermöglichkeit aufwiesen eigneten sie sich dadurch hervorragend für diesen Freizeitbeschäftigung. Es wurde häufig auf einem lehmigen oder auch sandigen Untergrund geworfen, da die Hufeisen dort liegenblieben wo sie landeten. Das Hufeisenwerfen wurde hier in Deutschland erst vor ca. 20 Jahren durch die Country und Western Fans bekannt und findet auch hier immer mehr Anhänger und Begeisterte. Heute werden allerdings spezielle Bahnen ( Courts ) dafür angefertigt, auf denen das Spiel  gespielt wird. Wie in jeder Sportart, hat sich auch im Hufeisenwerfen eine Entwicklung vollzogen und einiges in Form und Gewicht des Wurfgerätes getan. Die Eisen gleichen den ehemaligen Vorbildern nur noch annähernd in der Form.
Größe, spezielle Haken und griffige Auswölbungen haben ein vollkommen neues, etwa 1100 g schweres Sportgerät entstehen lassen, mit dem man exakte Ergebnisse erziehlen kann.

Mittlerweile gibt es auch in Deutschland diverse Turniere und Landesmeisterschaften, bei denen man sich für die Deutsche Meisterschaft im Hufeisenwerfen qualifizieren kann.

Es gibt allerdings ein paar Unterschiede zwischen den Spielweisen in Amerika und Deutschland. In Amerika spielt jeder Werfer für sich, in dem er 100 Hufeisen nacheinander auf das Ziel in 11,27 m Entfernung wirft. Die erziehlten Punkte werden addiert und der Spieler mit der höchsten Punktzahl hat gewonnen. In Deutschland wird die American Disziplin mit nur 8 Hufeisen und nach dem Sudden Death Prinzip auf 8 Durchgänge gespielt. Das heißt, das immer zwei Spieler auf dem Spielfeld stehen und gegeneinander immer nur abwechselnd 2 Hufeisen werfen. Der Spieler der die höhere Punktzahl am Ende des Spiels erreicht hat ist eine Runde weiter, derjenige der verloren hat ist aus dem Spiel ausgeschieden. Dies geht solange, bis der Sieger ermittelt wurde. Zusätzlich gibt es in Deutschland noch die German Disziplin, bei der jeder Spieler für sich Punkte machen kann, indem er insgesamt 36 Hufeisen auf sechs Durchgänge wirft. Nach jedem Durchgang werden Die Punktestände notiert und am Ende des sechsten Durchgangs werden alle Ergebnisse der einzelnen Durchgänge miteinander zu einem Gesamtergebnis addiert. Der Werfer mit der höchsten Punktzahl gewinnt das Spiel.